{"id":81,"date":"2010-07-15T15:44:15","date_gmt":"2010-07-15T13:44:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nordland-virus.de\/wordpress\/?p=81"},"modified":"2010-07-15T18:09:58","modified_gmt":"2010-07-15T16:09:58","slug":"was-fur-ein-pech-tourabbruch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.nordland-virus.de\/wordpress\/?p=81","title":{"rendered":"Was f\u00fcr ein Pech!!! Tourabbruch!"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem wir am 8.7. in Hamburg losgefahren sind und am 9.7. Nachmittags in Haugastol angekommen sind beginnt unsere kleine Pechtour.<\/p>\n<p>Ich mache es erst mal kurz. Das erste Ungl\u00fcck war, das unserer Fotoapparat bei einer Bachfurt ins Wasser gefallen ist und f\u00fcr den Rest der Tour unbrauchbar wurde. Ein paar Bilder wurden zwar gemacht, danach nur noch wenige mit der Handykamera. Zudem nur eine Kleinigkeit, was aber auch schon nervte. Wir haben unser Klopapier im Ausr\u00fcstungswust im Auto vergessen. Naja wir hatten ein paar Tempos dabei und bis Kraekja wirds wohl langen.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>Doch nun zum Hauptproblem. Nach einer wirklich sehr sch\u00f6nen Pause ca 4km vor Kraekja rutsche ich (Stefan) auf einer glitschigen Steinplatte aus, h\u00f6re es nur\u00a0 irgendwo Knacken im rechten Sprunggelenk und liege binnen weniger Bruchteile einer Sekunde auf der Seite. Mir wurde fast schwarz vor Augen, da ich sofort wusste, da ist was kaputtgegangen.<\/p>\n<p>Nun kam die Frage, kann ich laufen oder nicht und wenn wie und wie weit. Julia meinte, ich solle alles Unwichtige liegen lassen und versuchen mit leichtem Gep\u00e4ck weiter. Aber da war ich stur und lud nach ein paar Gehversuchen den recht schweren Rucksack (ja Hundefutter wiegt auch! \ud83d\ude42 ) mit Julias Hilfe auf und es ging unter Schmerzen und im Schneckentempo in Richtung Kraekja. Dort w\u00fcrde ich weitersehen. Es war wirklich &#8222;sch&#8230;.&#8220; zu laufen, ich musste den Fu\u00df absolut senkrecht aufsetzen und mit den St\u00f6cken gut abst\u00fctzen, dann ging es einigerma\u00dfen. Vorher habe ich meine Meindl Himalaya so fest geknallt, das sie maximale Stabilit\u00e4t im Kn\u00f6chel boten. Das GPS zeigte eine Reststrecke von 3,8km und es war so eklig warm und verm\u00fcckt, das diese Strecke die l\u00e4ngste meines Lebens wurde. Ich war froh \u00fcber jede 100m, die ich geschafft habe. Gegen sp\u00e4ten Nachmittag kam Kraekja in Sicht, doch ich wartete am See mit Henk und spielten mit den M\u00fccken, w\u00e4hrend Julia weiter zu H\u00fctte lief und dort zu beraten, was man machen k\u00f6nnte. Nach einiger Zeit kam sie zur\u00fcck. Der H\u00fcttenwirt wollte wohl nur die Koordinaten wissen und einen Hubschrauber anrufen. Julia wollte dies jedoch mit mir besprechen, und wir verschoben die Entscheidung auf den n\u00e4chsten Morgen. Ich war mi total unsicher, wie teuer solch ein Einsatz mit dem Heli w\u00e4re, deswegen entschied ich mich dagegen. Ich bin zwar \u00fcber den ADAC bis 2600 und per Unfallversicherung bis 2500\u20ac bei Bergungskosten versichert, aber langt das???? So entschlossen wir uns von Kraekja aus per Boot nach Fagerheim \u00fcbersetzten zu lassen, das kostete entspannte 250KR. An Fagerheim liegt die Stra\u00dfe 7, die direkt wieder nach Haugastol zur\u00fcckf\u00fchrt. Ein sehr netter Norweger (nochmals vielen Dank!) fuhr uns samt Rucks\u00e4cken und Hund nach Haugstol. Wir bedankten uns mit einer Flasche Weinbrand und waren heilfroh wieder beim Auto zu sein.<\/p>\n<p>Nachdem alle Sachen verpackt waren, machte Julia ihre l\u00e4ngste Fahrt. Sie fuhr die gesamte Strecke bis nach Hamburg in einem St\u00fcck durch und wir waren in ca 16h wieder in Hamburg und ich einige Stunden sp\u00e4ter beim Orthop\u00e4den.<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<p>Fazit: eine nette Weber-C Fraktur am rechten Kn\u00f6chel, die demn\u00e4chst operiert wird, da die Schwellung noch zu gro\u00df ist.<\/p>\nngg_shortcode_2_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir am 8.7. in Hamburg losgefahren sind und am 9.7. Nachmittags in Haugastol angekommen sind beginnt unsere kleine Pechtour. Ich mache es erst mal kurz. 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