{"id":9,"date":"2007-08-30T14:59:30","date_gmt":"2007-08-30T12:59:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nordland-virus.de\/wordpress\/?page_id=9"},"modified":"2008-05-02T14:25:28","modified_gmt":"2008-05-02T12:25:28","slug":"sarek-2006","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.nordland-virus.de\/wordpress\/?page_id=9","title":{"rendered":"Sarek 2006"},"content":{"rendered":"<p><strong>Reisebericht Sarekdurchquerung 2006<br \/>\nvon Ritsem nach Aktse<\/strong><\/p>\n<p><strong><br \/>\n14.08. \u2013 26.08.06<\/strong><\/p>\n<p>Nun sitzen wir schon wieder im ratternden Nachtzug und sehen schwedische W\u00e4lder am Fenster vorbeirauschen. W\u00e4hrend wir gem\u00fctlich Abendbrot essen, denken wir dar\u00fcber nach, dass wir nach der M\u00fcckenplage des vorigen Jahres auf dem Padjelantaleden nicht gedacht h\u00e4tten, dieses Jahr schon wieder hier zu landen- doch damals ahnten wir nicht, dass wir uns bereits mit dem \u201eNordland-Virus\u201c infiziert hatten\u2026<\/p>\n<p><strong>Mo., 14.08.<\/strong><\/p>\n<p>Endlich geht es los- mit dem Taxi fahren wir und die Rucks\u00e4cke zum HHer Flughafen- bis auf diverse Nahrungsmittel und Primus Gaskartuschen, die wir noch in Stockholm kaufen wollen, ist alles in den gro\u00dfen Osprey Rucks\u00e4cken verstaut.<br \/>\nDank Quick-Check-In der LH k\u00f6nnen wir die Riesenschlange umgehen und unsere verpackten Rucks\u00e4cke gehen als Sperrgut (ohne gewogen zu werden?) sicher in die Maschine. Nach dem \u00fcblichen Prozedere mit Schuhe ausziehen passieren wir die Sicherheitszone. Als wir die Wanderstiefel gerade wieder anziehen wollen, stehen pl\u00f6tzlich und \u00fcberraschend eWalds Frau und Tochter vor uns und erz\u00e4hlten, dass er am liebsten mitgekommen w\u00e4re und wir w\u00fcrden uns nicht wundern, wenn er uns tats\u00e4chlich Morgen in Ritsem am Bootssteg erwarten w\u00fcrde. Wir w\u00fcnschten uns gegenseitig einen sch\u00f6nen Urlaub und machten uns auf in Richtung Gate, wo unsere Maschine um 13.50h abhob. Die Maschine war sehr klein und sehr wackelig, so dass Julia nach der Landung erleichtert feststellte, dass sie es keine Minute l\u00e4nger ohne Spuckt\u00fcte ausgehalten h\u00e4tte. Um 15.30h landeten wir in Stockholm Arlanda, machten uns Rucks\u00e4cke fertig und nahmen den Flughafenbus (Kosten ca. 190 Kronen p.P.) in die City (zum Busbhf.), wo wir wegen Staus erst gg. 17h ankamen. Zum Gl\u00fcck hatten wir noch gen\u00fcgend Zeit zum Einkaufen!!<br \/>\nVon HH aus hatte Stefan sich bereits Gas im Laden Naturkompaniet in der Kungsgatan 68 zur\u00fccklegen lassen. Die Kungsgatan liegt fast direkt am Hbf und man findet dort ca. 4 Outdoorl\u00e4den und auch andere sch\u00f6ne Gesch\u00e4fte\u2026<br \/>\nDer Verk\u00e4ufer fragte gleich interessiert, wo denn unser Urlaub hingehen w\u00fcrde und nachdem er unser Ziel \u201eSarek\u201c erfahren hatte, schlug er uns mehrere Routen vor.<br \/>\nStefan lie\u00df sich nur m\u00fchsam aus dem Laden lotsen, doch wir mussten schlie\u00dflich noch Lebensmittel kaufen! Dies taten wir im Kaufhaus Ahlens- wir besorgten Kn\u00e4cke, Schwarzbrot, salzige Butter und Schokolade. Fertigmahlzeiten hatten wir aus HH mitgebracht.<br \/>\nDie Zeit bis zur Abfahrt des Nachtzuges um 21.58h verbrachten wir lesend, beobachten und bei McDo. Kurz bevor es losgehen sollte, fiel uns ein Ehepaar auf, dass immer wieder auf unsere Rucks\u00e4cke starrte und offensichtlich \u00fcber uns redete. Schlie\u00dflich sprachen sie uns an und fragten, ob sie selbige einmal anheben d\u00fcrften und wie schwer sie seien. Nachdem sie die Rucks\u00e4cke kaum heben konnten, erkl\u00e4rten sie uns f\u00fcr verr\u00fcckt, setzten sich aber trotzdem zu uns und berichteten, dass sie den Padj. laufen wollen. Das Ehepaar selbst hatte zwei winzig kleine Rucks\u00e4cke, die fast kein Essen, geschweige denn einen Kocher enthielten.<br \/>\nAls der Zug kam, bezogen wir unsere Einzelkabine (online \u00fcber <!-- w --><a class=\"postlink\" href=\"http:\/\/www.connex.se\/\">http:\/\/www.connex.se<\/a><!-- w --> gebucht) mit drei Klappbetten, a\u00dfen und lauschten dem Rumpeln des Zuges. Als der Schaffner kam, fragten wir ihn unserem grenzenlosen Optimismus (Selbst\u00fcbersch\u00e4tzung?), ob wir auch fr\u00fcher zur\u00fcckfahren k\u00f6nnten, da wir noch glaubten, vielleicht einige Tage nach der Sarekdurchquerung in Stockholm verbringen zu k\u00f6nnen. Bald schliefen wir ein\u2026<\/p>\n<p><strong>Die., 15.08.<\/strong><\/p>\n<p>Gg 12.10h kamen wir in Boden an, wo wir in Richtung G\u00e4llivare umsteigen mussten- der Zug stand schon auf dem gg\u00fcberliegenden Gleis, so dass wir einfach und schnell umsteigen konnten. In G. sahen wir, dass der Bus 93 um 15.30h nach Ritsem abfuhr, hatte Stefan noch Zeit, Bargeld zu beschaffen. W\u00e4hrend dieser Zeit machte Julia die Bekanntschaft von Dietmar, einem Mitarbeiter der GfbV (Homepage), der sie \u00fcber die Waldbr\u00e4nde in Lappland, u.a. im Muddus NP informierte und nebenbei einflie\u00dfen lie\u00df, dass er momentan keine feste Freundin habe.<br \/>\nDie Busfahrt nach Ritsem zog sich wegen Stra\u00dfenbauarbeiten etwas hin, aber trotzdem schafften wir es um 19 Uhr zur Abfahrt des Bootes (keine Kunst, da das Boot immer auf den letzten Bus wartet). Unser erster Blick galt dem leeren Steg: Wo ist eWald?<br \/>\nAllein mit 4 Einheimischen fuhren wir \u00fcber den st\u00fcrmischen Akkastausee und hofften, dass das Wetter nicht f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage so bleiben w\u00fcrde. Auf der anderen Seite in \u00c4nonjalme wurden wir von Schw\u00e4rmen von Schwarzfliegen begr\u00fc\u00dft- wir hatten verdr\u00e4ngt, dass es soo schlimm ist!<br \/>\nDoch dank der neuen Kopfnetze von OR konnten uns die kleinen Viecher nichts anhaben und wir betrachteten durch den feinmaschigen Stoff den sch\u00f6nen Sonnenuntergang \u00fcber dem See\u2026.<br \/>\nWir schulterten unseren schweren Rucks\u00e4cke (Stefans wog immerhin 30 und Julias 20 kg) und machten uns auf den Weg. Wir hatten uns vorgenommen, es zumindest noch bis hinter die erste Br\u00fccke \u00fcber den Vuojat\u00e4dno hinter die Akkastugorna zu schaffen. Dort fanden wir gleich einen sch\u00f6nen Zeltplatz (C001), a\u00dfen Nudeln und schliefen recht schnell ersch\u00f6pft ein.<\/p>\n<p><strong>Mi., 16.08.<\/strong><\/p>\n<p>Um ca. 8.30h wachten wir auf und a\u00dfen jeder unser Fr\u00fchst\u00fcck; noch im Schlafsack kochten wir Kaffee und f\u00fcr S. gab es Amaranthm\u00fcsli von Globi, w\u00e4hrend J. Schwarzbrot mit Nutella a\u00df, das von S. mit neidischen Blicken verschlungen wurde. 2 Stunden sp\u00e4ter war das leidige Einpacken beendet und es ging auf dem Padj. Richtung Kisuris. Links von uns lag der gewaltige Akka, der an seiner h\u00f6chsten Stelle immerhin 2015m hoch ist. Solange wir in Bewegung blieben, war es mit den Schwarzfliegen einigerma\u00dfen auszuhalten, doch sobald man nur kurz anhielt, ging nichts mehr ohne Netz!<br \/>\nVorgenommen hatten wir uns f\u00fcr heute, bis ungef\u00e4hr zur verfallenen Kisuriskatan zu laufen. Hinter der Br\u00fccke \u00fcber den Sjnjovtjudisjahka muss man sich gleich links halten und entlang des Flusses wandern, um auf die Hauptroute der Sarekdurchquerung zu gelangen. Dieser Weg ist oft als kleiner, schmaler Trampelpfad sichtbar und zieht sich durch Fjell und teilweise kleine Sumpfabschnitte, wo er sich wie nach Furten oft verliert.<br \/>\nLeichter gesagt, als getan: Wir sind etwas zu sp\u00e4t abgebogen und mussten erst einen kleinen steilen H\u00fcgel (Bleibt der Weg etwa die ganze Zeit so?) \u00fcberwinden, um auf den Pfad zu gelangen.<br \/>\nEntlang unseres Weges kann man im S\u00fcden erst den Sjpietjav (1041m) und etwas sp\u00e4ter den Gisuris (1664m) sehen. Gl\u00fccklicherweise (f\u00fcr uns) waren auf dieser Etappe Furten und sumpfige Stellen ausgetrocknet, so dass wir sie ohne M\u00fche \u00fcberwinden konnten.<br \/>\nWir hatten uns noch nicht vollends an das Gewicht der Rucks\u00e4cke gew\u00f6hnt (gew\u00f6hnt man sich jemals daran?), so dass wir 3km vor Gisurisstugan beschlossen, die Etappe zu beenden, bzw. f\u00fcr heute aufzugeben.<br \/>\nUnseren Zeltplatz C002 fanden wir direkt am Fluss und fielen ersch\u00f6pft auf die Isomatten, entsch\u00e4digten uns mit S\u00fc\u00dfigkeiten, d\u00f6sten kurz und machten uns wenig sp\u00e4ter Spaghetti Bolognese. Kurzzeitig konnten wir uns, da Wind wehte, \u00fcber die Abwesenheit der Schwarzfliegen freuen, die jedoch, sobald dies aufh\u00f6rte in Massen zur\u00fcckkamen und \u00fcber uns herfielen, so dass wir uns f\u00fcr den Rest des Abends im Zelt verkrochen.<br \/>\nJulia verarztete dort 2 Blasen an ihren F\u00fc\u00dfen, die sie wahrscheinlich wegen ihrer neuen noch nicht 100%ig eingelaufenen Hanwag Alaska Gore Schuhe bekommen hatte.<br \/>\nStefan nutzte die Zeit, um seinen zerbrochenen Sea to Summit G\u00f6ffel\/Spark mit Pattex Powerknete (\u201eGo heavy!\u201c) zu reparieren.<br \/>\nAus dem Fenster des Zeltes konnten wir die recht hohe Spitze des Nijak (1922m) betrachten.<\/p>\n<p><strong>Do., 17.08.<\/strong><\/p>\n<p>Scheinbar schnell haben wir auch hier einen Rhythmus gefunden und wachen schon wieder um 8.30h auf. Der erste Schritt vors Zelt endete in einer Invasion von Schwarzfliegen. Beim morgendlichen Klogang musste es schnell gehen- die Viecher krabbeln in jede K\u00f6rperritze und so lachte Julia sich kaputt, als sie Stefan in einiger Entfernung unter dem Exped Netzschlafsackbeutel ausfindig machen kann, den er zum Ganzk\u00f6rperm\u00fcckenschutz umfunktioniert hat\u2026<br \/>\nNach dem \u00fcblichen Fr\u00fchst\u00fcck verbunden mit dem \u00fcblichen Gebettel von S. (\u201edarf ich mal abbei\u00dfen\u2026?), ging es um 11h los; der Nij\u00e1k zeigte uns grob die Richtung. Es war sehr schw\u00fcl und der Himmel war bedeckt, bestes Schwarzfliegenwetter! W\u00e4hrend des Laufens galt es beim Ausatmen kr\u00e4ftig zu schnauben, da man sonst Viecher einatmete.<br \/>\nNach einiger Zeit sahen wir die verfallene Kisurisk\u00e5tan am Fluss liegen. Weiter ging\u2019s auf Sicht Richtung Nijak querfeldein und kamen auf diesem Weg durch einige fast und ganz ausgetrocknete Flussbette. Es begann zu nieseln und leichter Wind kam auf, so dass wir bei der n\u00e4chsten Rast die G1000 Hemden gegen unsere Softshells wechselten. Julia hat pl\u00f6tzlich Schmerzen in der Achillessehne, es ging aber weiter, weil auch der Weg relativ einfach war. Er f\u00fchrte am Fluss entlang, unterbrochen nur von kleineren B\u00e4chen, die wir jedoch von Stein zu Stein springend gut \u00fcberwinden konnten, \u00fcber leicht sumpfige Wiesen. Als die Wolken immer dunkler wurden und Stefan feststellte, dass von Norden eine Schlechtwetterfront heranzog, beschlossen wir, das Zelt am Fu\u00dfe des Ruohtesv\u00e1r\u00e1sj am Ruohtesjavr\u00e1sj (See) aufzubauen (C003). Da wir kein Seewasser trinken wollten, holte Stefan aus einiger Entfernung mit dem MSR Dromedar und 2 Siggflaschen frisches Wasser aus einer Quelle im Kantberget. Im beginnenden Regen bauten wir schnell das Zelt auf- keine Minute zu fr\u00fch, denn als wir drin sa\u00dfen, begann es heftigst zu regnen und auch der Wind frischte auf- im Zelt war es umso gem\u00fctlicher mit Fruchtsuppe, Tee und Schokolade.<br \/>\nMorgen soll es bis kurz hinter die Skarjabr\u00fccke gehen, hoffentlich h\u00f6rt der Regen auf, so dass wir einigerma\u00dfen trocken bleiben und auch die Furten nicht so tief werden!<br \/>\nVor dem Zelt konnten wir eine Rentierherde mit fast 20 Tieren beobachten- eine Rentiermutter mir ihrem Jungen war besonders mutig und wagte sich sehr dicht ans Zelt heran.<br \/>\nNach dem Abendbrot (Kartoffelbrei mit Salami und Kn\u00e4cke) stellten wir unser Geschirr in den Regen, um es schon einmal einweichen zu lassen. Wenig sp\u00e4ter wurden wir auf schmatzende Ger\u00e4usche aufmerksam und als wir den Rei\u00dfverschluss des Zeltes \u00f6ffneten, erwischten wir zwei Rentiere, die, erschrocken von dem Ger\u00e4usch, schnell das Weite suchten, nachdem sie sich offenbar an unseren Essensresten g\u00fctlich getan hatten. Wir erinnerten uns an das letzte Jahr auf dem Padj., wo (vielleicht die gleichen?) Tiere Stefans Tevasandalen 30m vom Zelt weggeschleppt hatten.<\/p>\n<p><strong>Fr., 18.08.<\/strong><\/p>\n<p>Es hatte die ganze Nacht in Str\u00f6men geregnet- wo abends noch nichts war, bzw. ausgetrocknete Flussbetten, sprudelten nun B\u00e4che. Julia machte sich gro\u00dfe Sorgen wegen der bevorstehenden Furten und z\u00e4hlte vorsorglich die blauen Linien auf der Karte, um zu sehen, was uns (bzw. eher sie) erwartete.<br \/>\nWir blieben l\u00e4nger in den Schlafs\u00e4cken und malten uns den \u00e4tzenden Zeltabbau im str\u00f6menden Regen aus. Irgendwann kl\u00e4rte es sich und wir nutzten die Gunst der Stunde, das Zelt im Trockenen abzubauen. Bewaffnet mit kompletter Regenmontur inkl. Gamaschen (J. auch mit Handschuhen), zogen wir los in Richtung Mikkastugan. J.s Achillessehne tat ziemlich weh, so dass sie immer ein St\u00fcck hinter S. zur\u00fcckblieb und in einigem Abstand hinter ihm herhumpelte.<br \/>\nNach kurzer Zeit gelangten wir an unsere erste richtige Furtstelle- hier gab es keine Steine, \u00fcber die h\u00e4tten h\u00fcpfen k\u00f6nnen. Wir zogen unsere Tevas an, suchten uns eine geeignete Stelle und h\u00e4ngten uns die Wanderschuhe um den Hals. Stefan machte den Anfang durch das etwas \u00fcber kniehohe und arschkalte (eine Wohltat f\u00fcr die Achillessehne), recht stark str\u00f6mende tr\u00fcbgraue Wasser. Das Flussbett bestand nur aus Sand ohne Steine, so dass keine Gefahr bestand, auszurutschen. Nachdem auch J. die Furt geschafft hatte, kam bald wieder Leben in die rotpinken Beine.<br \/>\nWeiter ging es am Hang des Boajs\u00e1tj\u00e5hkk\u00e5. Wir trafen einen Schweden, der vorhatte, auf den Nij\u00e1k zu klettern. Komischerweise gab es heute keine M\u00fccken oder Fliegen und auch der Regen h\u00f6rte auf. St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck wurde es w\u00e4rmer und auch die Sonne kam hervor, so dass unsere Gorejacken zur Sauna wurden.<br \/>\nKurze Zeit sp\u00e4ter gab es eine recht steinige Furt durch den Boais\u00e1j\u00e5g\u00e5sj. S. sprang mit Schuhen von Stein zu Stein, weil J. Angst hatte, auszurutschen, zog sie die Gamaschen an.<br \/>\nDer weitere Weg war nicht sehr schwer, oft steinig mit Ger\u00f6llfeldern, aber auch mit sumpfigen, matschigen Wiesenabschnitten. Je mehr wir ins Skarjatal hineinkamen, desto hei\u00dfer wurde es und die Sonne schien sch\u00f6n. (Jacke ausgezogen, RV der Regenhosen aufgemacht)<br \/>\nBeim n\u00e4chsten kleinen Bach sprang Stefan wieder \u00fcber die Steine- als Julia es ihm gleichtun wollte, rutschte sie aus und lag wie ein K\u00e4fer auf dem R\u00fccken. Aus eigener Kraft war an Aufstehen nicht zu denken und S. erbarmte sich schlie\u00dflich und zog sie am Schlafittchen hoch- netterweise ohne vorher ein Foto zu machen.<br \/>\nMikkastugan war aus der Ferne schon zu sehen und wir trotteten, das Ziel vor Augen, zu den 3 sichtbaren H\u00e4uschen. Unseren M\u00fcll konnten wir dort nicht loswerden, weil dies verboten ist, um den \u201etraffic\u201c einzud\u00e4mmen. In einem kleinen H\u00e4uschen befand sich das von Solarzellen gespeiste Nottelefon, in einem anderen ein Klo und das dritte schien die alte Forschungsstation zu sein.<br \/>\nDort wollten wir nicht direkt zelten, weil uns schon jemand zuvorgekommen und das Wasser nicht gut erreichbar war. Wir liefen \u00fcber die Br\u00fccke und fanden einige hundert Meter weiter in der N\u00e4he eines kleinen Baches einen windigen Zeltplatz (C004), wo wir uns gut waschen konnten.<\/p>\n<p><strong>Sa., 19.08.<\/strong><\/p>\n<p>Morgens wurden wir von Sonnenschein und strahlend blauem Himmel geweckt, so dass wir in aller Ruhe packen konnten. Zun\u00e4chst verlief der Weg einfach, wir querten den M\u00e1ntuj\u00e5g\u00e5sj springend. Etwas sp\u00e4ter kamen wir zu einer weiteren Furt \u00fcber den Tj\u00e5gn\u00e5risj\u00e5g\u00e5sj, die etwas schwieriger war und wir suchten l\u00e4nger nach einer geeigneten Stelle. Das Wasser str\u00f6mte kr\u00e4ftig, war ein wenig h\u00f6her als kniehoch und der Untergrund sehr uneben und sehr steinig. S., ganz Gentleman, ging zuerst, brachte seinen Rucksack auf die andere Seite und ging dann hinter J. her, um sie im Notfall st\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Anschlie\u00dfend gabelte sich der Weg und wir hielten uns rechts, s\u00fcdlich in Richtung L\u00e5ddeb\u00e1kte. Unterwegs machten wir eine herrliche Pfannkuchenpause in sch\u00f6nster Sonne- geniales Wetter und keine Viecher! Nun ging es langsam etwas bergauf und der Weg wurde am Westhang des Bielatj\u00e5hkka anstrengender. Wir gelangten auf ein kleines Plateau (Sp\u00f6kstenen), welches einen hervorragenden Ausblick auf den Fluss bot und wir konnten uns nicht satt sehen. Fast eine Stunde sa\u00dfen wir herum und a\u00dfen Blaubeeren- wie romantisch w\u00e4re es, hier abends an einem kleinen Lagerfeuer zu zelten (Feuerstelle vorhanden).<br \/>\nLeider mussten wir weiter, da wir uns den Sn\u00e1vv\u00e1j\u00e1vvre, einen See am Fu\u00dfe des L\u00e5ddeb\u00e1kte als Ziel vorgenommen hatten. Der Weg von Sp\u00f6kstenen erwies sich als sehr schwer- steil und l\u00e4stig- und auch gef\u00e4hrlich, zumindest bei N\u00e4sse. \u00dcber Ger\u00f6llbrocken ging es steil, teilweise auf allen Vieren, langsam voran- der bisher anstrengendste Abschnitt, auf dem man sich keinen Fehltritt erlauben darf. Auf halbem Weg trafen wir einen Bremer aus Bayern, mit dem wir kurz Erfahrungen \u00fcber die Tourabschnitte austauschten. Nach seinem Bericht verabschiedeten wir (oder Julia) uns von dem Plan, \u00fcber die Berge zum Skierffe zu wandern.<br \/>\nEndlich oben, mussten wir erstmal kurz verschnaufen und stolperten \u00fcber eine mondlandschaft\u00e4hnliche Ebene weiter. Gleich am Anfang des Sees fanden wir einen Platz, auf den das Zelt gerade eben passte (C005). Sofort sprangen wir ins Wasser, um ein Bad zu nehmen. Anschlie\u00dfend wuschen wir noch unsere W\u00e4sche und stellten fest, dass wir tags\u00fcber ziemlich braun geworden waren. Nat\u00fcrlich hatten wir keine Sonnencreme mit, da wir in keinster Weise mit diesem Wetter gerechnet h\u00e4tten\u2026<\/p>\n<p><strong>So., 20.08.<\/strong><\/p>\n<p>Gem\u00fctlich standen wir auf und lie\u00dfen uns Zeit mit dem Fr\u00fchst\u00fcck- wie jeden Morgen starrte Stefan neidisch auf Julias Nutellabrot in der Hoffnung, einen Bissen zu ergattern.<br \/>\nZun\u00e4chst ging es an der S\u00fcdseite des Sees bergauf und stie\u00dfen in 1066m H\u00f6he auf eine kleine Gruppe Rentiere, die sich auf einem Steinplateau sonnte. Von dort hat man einen gro\u00dfartigen ersten Blick aufs Rapadalen, das glitzernd im Sonnenlicht vor uns lag.<br \/>\nDer Abstieg am Bach entlang war recht steil und durch den trockenen Sand sehr rutschig, so dass man sich schlitternd und an Birken festhaltend abw\u00e4rts bewegt, Stefan kurzzeitig auch auf dem Hosenboden.<br \/>\nBeim Furten (Julia mit Gamaschen, Stefan h\u00fcpft von Stein zu Stein) \u00fcber den Jil\u00e1j\u00e5hk\u00e5 tat Julias Achillessehne besonders weh, Stefan w\u00e4re beinahe ausgerutscht\u2026<br \/>\nNach der Furt sind wir f\u00e4lschlicherweise ein St\u00fcck zu weit am Berg entlanggelaufen, weil Julia einen gro\u00dfen Stein gesehen hatte, auf dem sie unbedingt pause machen und ihre Schuhe ausziehen wollte. Wir h\u00e4tten uns abw\u00e4rts in Richtung Sk\u00e5rkistugan halten m\u00fcssen und von da aus parallel am Ufer entlang. So verlor sich der kleine Pfad, dem wir anfangs gefolgt waren und wir k\u00e4mpften uns bergab, durch brusthohes, zum Gl\u00fcck trockenes Gestr\u00fcpp, wobei wir immer wieder in L\u00f6cher im Boden traten. Die Luft war dennoch feucht und wir hatten Visionen von Vietnam vor unserem inneren Auge.<br \/>\nRecht dicht am Ufer gab es dann teilweise sehr matschige und schlecht sichtbare Pfade;<br \/>\nDer Bayer aus Bremen hatte uns erz\u00e4hlt, dass er sich im Rapadalen an den falschen Pfad gehalten hatte, der wohl von den Rentieren benutzt w\u00fcrde und er teilweise h\u00fcfthoch im Wasser verschwunden war und bei dieser Gelegenheit seine Kamera und Streichh\u00f6lzer besch\u00e4digt habe.<br \/>\nAufgrund von Julias Achillessehne liefen wir nur bis zu einem kleinen See (C006), wo unser Zelt gerade so Platz hatte. Hier war eine Feuerstelle, wo wir abends Bannock mit Salami, und Tomatensuppe a\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Mo., 21.8.<\/strong><\/p>\n<p>Gegen 8.15h standen wir auf- der Himmel war hellblau ohne ein W\u00f6lkchen- wir hatten wirklich Gl\u00fcck!<br \/>\nDie Nacht war frischer gewesen, was durch das feuchte Klima im Rapadalen kam. Das Zelt war zum ersten Mal voller Kondens.<br \/>\nUm 10.30h strumpelten wir los, bis zu einer kleinen Furt, die wie in \u00fcblicher Manier (J. mit Gamaschen, Stefan mit K\u00f6nnen) meisterten.<br \/>\nNach einiger Zeit trafen wir zwei nette Schweden, die uns auf einen Elch hinwiesen, der sich in 500 Metern auf einer Wiese befinden sollte. Gespannt und leise gingen wir weiter, um endlich mal einen Elch zu sehen!<br \/>\nEr\/ Sie lag tats\u00e4chlich auf der Wiese und lie\u00df sich von uns in keinster Weise st\u00f6ren, so dass wir uns mit dem Fotografieren zeit lassen konnten.<br \/>\nKurz darauf gab es eine gr\u00f6\u00dfere Furt, wo Gamaschen und K\u00f6nnen nicht langten, so dass wir die Tevas zu Hilfe nahmen.<br \/>\nIn der Ferne sahen wir schon den Lulep Spatnek, der unser heutiges Tagesziel werden sollte.<br \/>\nKurz vorher stie\u00dfen wir auf erste Zeichen der Zivilisation in Form von Bohlenstiegen, mit denn die Moorfl\u00e4chen geschont werden sollen. Hierher gelangen anscheinend auch Tagestouristen.<br \/>\nWir liefen um den Lulep und suchten einen geeigneten Zeltplatz, wurden aber leider nicht f\u00fcndig, weil keine geeignete Wasserstelle in der N\u00e4he war. So machten wir erstmal eine Stunde Pause, d\u00f6sten und a\u00dfen Blaubeeren, bevor wir noch ein St\u00fcck weitergingen.<br \/>\n2,5km gingen wir noch und fanden einen Bach, in dem wir nach dem Zeltaufbau badeten und unsere Kleidung wuschen. Das Abendprogramm bestand aus essen und lesen.<\/p>\n<p><strong>Die., 22.8.<\/strong><\/p>\n<p>Heute hatten wir nur eine kurze Etappe bis zum Bootsanleger am Nammatj vor uns, gegen 9.30h liegen wir schon los auf dem Trampelpfad. Nur einmal mussten wir einen Bach \u00fcberqueren, dies gelang uns mithilfe einer als Br\u00fccke dienenden umgest\u00fcrzten Birke schnell. Wir verliefen uns einmal kurz in einem Sumpfgebiet, weil wir einer falschen F\u00e4hrte gefolgt waren, anstatt am Fluss weiterzulaufen.<br \/>\nAm Bootsanleger entfachten wir ein kleines Feuer und vernichteten die Reste unseres Pfannkuchenvorrates.<br \/>\nDas Boot selber muss per Funkger\u00e4t geordert werden, welches in einem Briefkasten an der Infotafel liegt (Anleitung ist dabei). Montags f\u00e4hrt kein Boot, an den anderen Tagen kommt der Fahrer um 10 und 17 Uhr, wenn man ihn ruft.<br \/>\nNach mehrmaligen erfolglosen Funkversuchen erreichten wir den Fahrer endlich, der uns und einige Tageswanderer nachmittags abholte und nach Aktse brachte. Es regnete w\u00e4hrend der \u00dcberfahrt. Tsch\u00fc\u00df Sarek L !!!<br \/>\nVom Boot aus hatten wir einen guten Blick auf den Skierfe, den wir am folgenden Tag erklimmen wollten.<br \/>\nVom Anleger bis Aktse war es ca. 1km zur Fjellstation, wo wir uns einen Zeltplatz f\u00fcr 60 Kronen mieteten. Zudem genossen wir eine (sehr kalte) Dusche (zumindest Wasser von oben!) und Nachschub an S\u00fc\u00dfigkeiten.<\/p>\n<p><strong>Mi., 23.8.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eRuhetag\u201c- Tageswanderung zum Skierfe<\/p>\n<p>Heute sollte es auf den Skierfe gehen. Nur mit Kamera und einer Siggflasche ausger\u00fcstet, kletterten wir 1km des Kungsleden hoch, um von dort aus 6km bis zum Skierfe zu laufen. Es war mal wieder grandioses Wetter und sehr hei\u00df- die Sicht w\u00fcrde fantastisch sein! Dank unseres leichten Gep\u00e4cks kamen wir ungewohnt schnell voran und erreichten nach 2,5h den Skierfe, eine Wohltat- doch es sollte sich noch als Fehler erweisen, dass wir mit Gewicht, und somit an Wasservorr\u00e4ten gegeizt hatten\u2026<br \/>\nDa es sehr trocken war, mussten wir unseren einen Liter Wasser sehr rationieren und wir f\u00fchlten uns bald sehr ausgetrocknet.<br \/>\nAuf dem Gipfel bot sich uns eine grandiose Aussicht, die die Strapazen der bisherigen Strapazen der Tour verdr\u00e4ngte. Julia war froh, dass sie trotz des schmerzenden Fu\u00dfes entschlossen hatte, mitzugehen.<br \/>\nStefan machte viele Bilder- beim b\u00e4uchlings Lehnen \u00fcber dem Abgrund beschleicht einen schon ein mulmiges Gef\u00fchl!<br \/>\nJulia nutzte die H\u00f6he f\u00fcr Telefongespr\u00e4che mit ihrer Mutter und der Arbeit und auch Stefan sandte ein Lebenszeichen in die Zivilisation.<br \/>\nAuf dem R\u00fcckweg suchten wir eine Wasserquelle, doch alles schien ausgetrocknet. Wir schwelgten in Gedanken an k\u00fchlen Orangensaft und Cola mit Eis\u2026<br \/>\nKurz unterhalb des Skierfe fanden wir eine kleine Quelle.<br \/>\nSchnell ging es zur\u00fcck- Julia hielt trotz Schmerzen tapfer durch (die finnischen Gene, die man entweder \u201eKampfgeist\u201c oder \u201eSturheit\u201c nennen kann).<br \/>\nIn Aktse wartete wieder die kalte Dusche. Wir beschlossen, noch eine Nacht dortzubleiben. Da wir unser ganzes Geld bereits verschleudert hatten, tauschten wir bei der \u201eH\u00fcttenmutter\u201c 60 Euro in Kronen um.<\/p>\n<p><strong>Do., 24.8.<\/strong><\/p>\n<p>Morgens um 9h fuhr \u00fcber das Boot \u00fcber den Laithaure nach Laitaure zum Kungsleden. Dort befand sich ebenfalls ein kleiner Zeltplatz in einem Gatter (erinnert an Jurassic Park).<br \/>\nDer hier verlaufende Kungsleden war so einfach und breit, dass wir sehr schnell vorankamen und begannen, Witze \u00fcber Kungsledenwanderer zu rei\u00dfen.<br \/>\nDie Strafe sollte jedoch bald in Gestalt eines \u00fcberaus nervigen Anstiegs folgen, der uns schnell die nur noch sp\u00e4rlich vorhandenen Kr\u00e4fte raubte (B\u00e5rddegiehtje). Von dort liefen wir am Hang des Berges weiter und entschlossen uns, in der N\u00e4he der Br\u00fccke \u00fcber den J\u00e5kkej\u00e5g\u00e5sj zu zelten. Wir wuschen W\u00e4sche im Bach und a\u00dfen ordentlich Blaubeeren mit Fruchtsuppe.<br \/>\nDies sollte unsere letzte Nacht im richtigen Fjell sein und wir wurden etwas wehm\u00fctig. Die Aussicht ins Tal war sehr sch\u00f6n.<br \/>\nNachts bekam erwachte Julia mit Fieber und Durchfall, Ursache unbekannt. Trotzdem m\u00fcssen wir am n\u00e4chsten Tag weiter- ihr graute davor!<\/p>\n<p><strong>Fr., 25.8.<\/strong><\/p>\n<p>Julia ging es noch total beschissen- ohne Fr\u00fchst\u00fcck sollte es losgehen. Ihr war so \u00fcbel, dass sie nichts essen mochte.<br \/>\nStefan baute das Zelt ab und lud seinen Rucksack so voll, dass Julias erheblich leichter wurde. Mit vielen Pausen schleppte sie sich voran und k\u00e4mpfte sich mit dem Gedanken voran, in der Partestugan Cola kaufen zu k\u00f6nnen. Doch dieser Traum wurde nicht erf\u00fcllt- die H\u00fctte war geschlossen! Es sah aber auch nicht so aus, als k\u00f6nnte man bei ge\u00f6ffneter H\u00fctte Lebensmittel erwerben.<br \/>\nNoch 18 km bis Kvikkjokk! Ca. 5km sollten es heute noch werden- wir nahmen uns den letzten gro\u00dfen See vor dem Ort als Etappenziel vor. Dieser Kungsledenabschnitt war wirklich langweilig und auch sehr steinig. Oft kaputte Bohlen lagen an Stellen, an denen sie nicht gebraucht wurden.<br \/>\nAn einer Br\u00fccke trafen wir Marc und Bettina aus Hannover und kamen mit ihnen ins Gespr\u00e4ch. Beim Stichwort Sarek wurde Marc hellh\u00f6rig und wollte mehr Informationen. Wir staksten schlie\u00dflich weiter und nahmen die erste Zeltm\u00f6glichkeit am See (Stuor D\u00e1ht\u00e1). Julia verkroch sich sofort ins zelt und schlief ein, w\u00e4hrend Stefan den Ausblick auf den See genoss und Sterntaucher beobachtet und sich innerlich vom Fjell verabschiedete.<\/p>\n<p><strong>Sa., 26.8.<\/strong><\/p>\n<p>Julia ging es viel besser. Die letzte Etappe war einfach und im Vergleich zum Sarek nat\u00fcrlich langweilig und streckte sich dadurch. Insgesamt kamen wir gut voran und erreichten Kvikkjokk gegen Mittag. Dort a\u00dfen wir im Reataurant wie im letzten Jahr einen Hamburger und tranken Cola und Kaffee und a\u00dfen Kuchen.<br \/>\nWir trafen die S\u00fcdtiroler und Marc und Bettina wieder.<br \/>\nUm 17h nahmen wir den Bus nach Jokkmokk, wo wir um kurz vor 19h ankamen. Dort st\u00fcrmten wir in den Supermarkt, um uns mit Leckereien f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag einzudecken.<br \/>\nAuf dem Campingplatz bekamen wir die gleiche H\u00fctte wie im letzten Jahr und verbrachten die restliche Zeit mit Essen, Ausr\u00fcstungs- und K\u00f6rperpflege.<\/p>\n<p>Montag ging es mit dem Nachtzug wieder nach Stockholm, wo Stefan 5 Outdoorl\u00e4den besichtigte, bis Julia keine Lust mehr hatte, in anderen L\u00e4den zu gucken\u2026<\/p>\n<p>Fazit:<\/p>\n<p>Geniale Tour- allerdings hatten wir mehr als Gl\u00fcck mit dem Wetter- die Tour kann wohl auch anders verlaufen.<br \/>\nEs gab keine Schwierigkeiten, die man nicht durch Z\u00e4hne zusammenbei\u00dfen ausblenden konnte.<br \/>\nDer Sarek sieht uns wieder- vielleicht auch im Winter!<\/p>\n<p><a class=\"aligncenter\" title=\"zu den Sarekbildern 2006\" href=\"http:\/\/www.nordland-virus.de\/wordpress\/?page_id=11\" target=\"_self\">zu den Bildern&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reisebericht Sarekdurchquerung 2006 von Ritsem nach Aktse 14.08. \u2013 26.08.06 Nun sitzen wir schon wieder im ratternden Nachtzug und sehen schwedische W\u00e4lder am Fenster vorbeirauschen. W\u00e4hrend wir gem\u00fctlich Abendbrot essen, denken wir dar\u00fcber nach, dass wir nach der M\u00fcckenplage des &hellip; <a href=\"http:\/\/www.nordland-virus.de\/wordpress\/?page_id=9\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":8,"menu_order":9,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-9","page","type-page","status-publish","hentry"],"wps_subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.nordland-virus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/9","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.nordland-virus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.nordland-virus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nordland-virus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nordland-virus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.nordland-virus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/9\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nordland-virus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.nordland-virus.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}